Fassadenbau Pfaffenhofen an der Ilm | Vorgehängte Fassade

Meisterbetrieb aus Lenting

Fassadenbau Pfaffenhofen an der Ilm

Vorgehängte hinterlüftete Fassaden · Pfaffenhofen und Umgebung

Pfaffenhofen ist Kreisstadt in der Hallertau und damit Standort für Verwaltung, Schulen, Gewerbe und mehrgeschossigen Wohnungsbau. Bei solchen Gebäuden entscheidet der Brandschutz mit über die Bauart der Fassade. Wir klären das vor der Kalkulation.

Modernes dreigeschossiges Gebäude mit heller Fassade, gelben Bekleidungsfeldern zwischen den Fenstern, anthrazitfarbenen Fensterrahmen und einer vorgesetzten Stahlkonstruktion als Vordach
Symbolbild: Fassade mit farbig abgesetzten Bekleidungsfeldern
8Jahre Garantie auf unsere Ausführung
A1nicht brennbar ab Gebäudeklasse 4
0Subunternehmer, alles im eigenen Betrieb
0 €Anzahlung vor Arbeitsbeginn

Kurz gesagt: Eine vorgehängte hinterlüftete Fassade, kurz VHF, ist eine nicht tragende Außenwandbekleidung mit Abstand vor der Wand, geregelt in der DIN 18516-1. Marktüblich liegen die Kosten 2026 bei etwa 200 bis 350 Euro pro Quadratmeter zuzüglich Gerüst.

Pfaffenhofen ist Kreisstadt und Verwaltungssitz. Das bringt Bauaufgaben mit sich, die es in kleineren Gemeinden seltener gibt: Verwaltungsgebäude, Schulen, mehrgeschossiger Wohnungsbau und Gewerbeobjekte. Sobald ein Gebäude 7 Meter Höhe überschreitet, gemessen an der Fußbodenoberkante des höchsten Geschosses mit Aufenthaltsraum, greift Gebäudeklasse 4 mit deutlich strengeren Brandschutzanforderungen.

Genau dort liegt die Stärke der vorgehängten Fassade. Sie lässt sich vollständig aus nicht brennbaren Baustoffen der Klasse A aufbauen: mineralische Dämmung, Unterkonstruktion aus Aluminium, Bekleidung aus Faserzement oder Metall. Zu beachten ist im Gegenzug der durchgehende Luftraum, der bei geschossübergreifenden Hohlräumen horizontale Brandsperren verlangt.

Vor Ort

Kreisstadt mit gewachsenem Kern

Pfaffenhofen an der Ilm ist Kreisstadt im gleichnamigen Landkreis und liegt in der Hallertau. Verwaltung, Schulen, Gewerbe und Wohnungsbau treffen hier auf einen historischen Stadtkern.

Verwaltung, Schulen und Gewerbe

Als Kreisstadt hat Pfaffenhofen Gebäude, die über mehrere Geschosse reichen und bei denen Brandschutz, Dauerhaftigkeit und Instandsetzung im laufenden Betrieb zusammenkommen.

Für die vorgehängte Fassade heißt das: Sie ist hier eine ernsthafte Option. Vollständig aus nicht brennbaren Baustoffen aufbaubar, sehr langlebig, und beschädigte Einzelelemente lassen sich austauschen, ohne die gesamte Fassade zu erneuern.

Historischer Stadtkern

Rund um den Hauptplatz steht gewachsene Bausubstanz. Bei Baudenkmälern und im Ensemblebereich sind alle Maßnahmen an der Außenhülle erlaubnispflichtig.

Dort gehören diffusionsoffene mineralische Systeme auf die Wand. In den Wohnlagen außerhalb ist meist ein Wärmedämmverbundsystem die wirtschaftlichere Antwort.

Was in Pfaffenhofen an der Ilm zusätzlich zählt

Die 7-Meter-Grenze

Gemessen wird an der Fußbodenoberkante des höchsten Geschosses mit Aufenthaltsraum über dem Gelände, nicht am First. Bei dreigeschossigen Gebäuden ist die Grenze schnell erreicht.

Brandsperren im Luftraum

Bei geschossübergreifenden Hohlräumen sind horizontale Brandsperren aus nicht brennbarer Mineralwolle vorzusehen. Diese Position fehlt in günstigen Angeboten regelmäßig.

Instandsetzung ohne Stillstand

Bei Verwaltungs- und Schulgebäuden zählt, dass Reparaturen ohne Nutzungsunterbrechung möglich sind. Die vorgehängte Fassade erlaubt genau das.

Wichtig bei größeren Objekten: Ab Gebäudeklasse 4 und bei Sonderbauten ist eine fachliche Beurteilung des Brandschutzes erforderlich. Maßgeblich sind im Einzelfall die Bayerische Bauordnung, die bauaufsichtliche Zulassung des Systems und gegebenenfalls das Brandschutzkonzept. Wir klären das vor der Kalkulation, damit im Angebot keine Position fehlt.

Aufbau

Wie ist eine vorgehängte hinterlüftete Fassade aufgebaut?

Fünf Ebenen von innen nach außen. Anders als beim Wärmedämmverbundsystem bleibt jede für sich und übernimmt genau eine Aufgabe.

1

Verankerung in der Bestandswand

Konsolen oder Wandhalter werden statisch nachgewiesen in die tragende Wand gesetzt. Die Windlasten müssen sicher abgeleitet werden. Bei unbekanntem Wandaufbau klärt das eine Ausziehprobe, bevor kalkuliert wird.

2

Dämmebene

In der Regel mineralischer Dämmstoff, der frei bewittert werden kann und mit Dämmstoffhaltern lagegesichert wird. Da die Dämmung nicht verklebt und nicht überputzt wird, sind größere Dämmstärken einfacher zu realisieren als beim WDVS.

3

Hinterlüftungsraum

Das eigentliche Merkmal der Bauart. Nach DIN 18516-1 mindestens 20 Millimeter zwischen Dämmung und Bekleidungsrückseite, mit einem Lüftungsquerschnitt von mindestens 200 Quadratzentimetern je laufendem Meter Wand. Erst diese Luftbewegung trocknet den Aufbau dauerhaft.

4

Unterkonstruktion

Trag- und Halteprofile aus Aluminium oder Holz, thermisch getrennt ausgeführt, damit die Befestigungspunkte keine Wärmebrücken bilden. Hier entscheidet sich, wie viel von der Dämmwirkung tatsächlich ankommt.

5

Bekleidung

Die sichtbare Ebene aus Faserzement, HPL, Keramik, Naturstein, Metall oder Holz. Sichtbar oder verdeckt befestigt, mit offenen oder geschlossenen Fugen. Der Gestaltungsspielraum ist deutlich größer als bei jeder Putzoberfläche.

Warum die 20 Millimeter kein Detail sind: Ohne durchgehenden Luftraum und ohne ausreichende Öffnungen an Sockel und Traufe entsteht keine Luftbewegung. Dann ist es keine hinterlüftete Fassade mehr, sondern nur eine vorgehängte Bekleidung, hinter der Feuchtigkeit stehen bleibt. Genau das ist der häufigste Ausführungsfehler bei dieser Bauart, und er ist von außen nicht zu sehen.

Entscheidungshilfe

Wann lohnt sich eine VHF statt eines WDVS?

Beides sind gute Systeme, aber für unterschiedliche Fälle. Klicken Sie auf einen Punkt, um zu erfahren, welche Bauart dort im Vorteil ist.

Die Wand muss Feuchtigkeit abgeben können
Klar für die VHF

Bei Altbauten mit Restfeuchte, bei Mauerwerk ohne funktionierende Horizontalsperre oder bei Wänden, die aus anderen Gründen dauerhaft trocknen müssen, ist der Luftraum der entscheidende Vorteil. Feuchtigkeit wandert nach außen und wird von der Luftbewegung abgeführt.

Ein aufgeklebtes System verschließt die Wand dagegen weitgehend. Bei feuchtebelastetem Mauerwerk kann das die Situation verschlechtern.

Hohe Brandschutzanforderungen
Vorteil VHF

Eine VHF lässt sich vollständig aus nicht brennbaren Baustoffen der Klasse A ausführen: mineralische Dämmung, Unterkonstruktion aus Aluminium, Bekleidung aus Faserzement oder Metall. Das ist bei mehrgeschossigen Gebäuden und bei Sonderbauten oft die einfachere Lösung.

Zu beachten ist im Gegenzug der Hohlraum. Dazu weiter unten mehr im Abschnitt zum Brandschutz.

Lange Nutzungsdauer und Reparaturfähigkeit
Vorteil VHF

Die Bekleidung wird frei bewittert, die Konstruktion dahinter bleibt trocken. Deshalb sind Nutzungsdauern von mehreren Jahrzehnten üblich, ohne dass ein Neuanstrich fällig wird.

Beschädigte Einzelelemente lassen sich austauschen, ohne die gesamte Fassade zu erneuern. Bei einem Wärmedämmverbundsystem geht das nicht, dort sind alle Schichten fest verbunden.

Gestalterischer Anspruch
Vorteil VHF

Plattenformate, Fugenbilder, Materialwechsel und farblich abgesetzte Felder sind mit einer VHF möglich, mit Putz nicht oder nur mit erheblichem Aufwand. Auch dunkle Farbtöne sind unproblematisch, weil kein Dämmstoff direkt hinter der aufgeheizten Oberfläche liegt.

Genau dieser Punkt bringt manche Bauherren zur VHF, nachdem sie erfahren haben, dass ihr Wunschfarbton auf einem WDVS am Hellbezugswert scheitert.

Normales Einfamilienhaus, begrenztes Budget
Meist Vorteil WDVS

Bei einschaligem Mauerwerk, normaler Nutzung und trockener Wand ist ein Wärmedämmverbundsystem in aller Regel die wirtschaftlichere Wahl. Bei gleicher Dämmwirkung kostet die VHF etwa das Anderthalb- bis Doppelte.

Ehrlich gesagt: Wir empfehlen die VHF nicht, nur weil sie technisch anspruchsvoller ist. Wenn ein WDVS die Aufgabe löst, sagen wir das.

Wenig Platz zur Grundstücksgrenze
Vorher prüfen

Eine VHF baut dicker auf als ein WDVS, weil zur Dämmstärke noch mindestens 20 Millimeter Luftraum, die Unterkonstruktion und die Bekleidung hinzukommen. In enger Bebauung kann das an der Grundstücksgrenze oder am Dachüberstand scheitern.

Das klären wir vor der Planung, nicht danach. Auch ein zu knapper Dachüberstand ist lösbar, muss aber kalkuliert sein.

Kosten

Was kostet eine vorgehängte Fassade in Pfaffenhofen an der Ilm?

Kein Angebot, sondern eine erste Größenordnung auf Basis marktüblicher Spannen für 2026. Zum Vergleich rechnet der Rechner ein Wärmedämmverbundsystem gleicher Fläche mit aus.

Kostenrahmen schätzen

Fläche einstellen, Bekleidung wählen, Spanne ablesen

150

Faustregel für ein freistehendes Einfamilienhaus: Wohnfläche mal 1,2 bis 1,5. Bei 140 m² Wohnfläche sind das etwa 170 bis 210 m² Wand.

Konstruktion, Dämmung, Bekleidung
Gerüst
geschätzter Kostenrahmen, brutto, für 150 m² Wandfläche
Zum Vergleich: Ein Wärmedämmverbundsystem gleicher Fläche liegt marktüblich bei . Die VHF ist teurer, hält dafür deutlich länger und ist reparaturfähig. Beide Bauarten sind bei entsprechendem U-Wert förderfähig: 15 Prozent BAFA-Zuschuss, Voraussetzung ist ein U-Wert von höchstens 0,20.

Genaues Angebot anfordern

Diese Schätzung beruht auf marktüblichen Preisspannen für Deutschland im Jahr 2026 und ersetzt kein Angebot. Der tatsächliche Preis hängt vom Untergrund, der Gebäudehöhe, den Brandschutzanforderungen, dem Plattenformat, dem Fugenbild und der Anzahl an Anschlussdetails ab. Wir besichtigen Ihr Objekt kostenfrei und rechnen verbindlich.

Was treibt den Preis nach oben?

Die Unterkonstruktion

Der Posten, der beim Vergleich mit einem WDVS den Unterschied ausmacht. Konsolen, Trag- und Halteprofile müssen statisch nachgewiesen und thermisch getrennt ausgeführt werden.

Das Plattenformat

Große Formate wirken ruhiger, sind aber schwerer zu handhaben und erzeugen mehr Verschnitt. Kleine Formate bedeuten mehr Befestigungspunkte und mehr Arbeitszeit. Beides kann teurer sein als der Mittelweg.

Der Brandschutz

Ab Gebäudeklasse 4 gelten strengere Anforderungen, dazu kommen Brandsperren im Hinterlüftungsraum. Diese Positionen fehlen in günstigen Angeboten regelmäßig.

Die Anschlüsse

Fensterlaibungen, Sockel, Traufe, Ortgang und Ecken werden mit Formteilen ausgebildet. Je mehr Öffnungen und Vor- oder Rücksprünge, desto höher der Anteil an Handarbeit.

Brandschutz

Warum der Luftraum eine Brandsperre braucht

Genau die Eigenschaft, die eine VHF bauphysikalisch so sicher macht, ist im Brandfall ihr kritischer Punkt. Ein durchgehender Hohlraum über mehrere Geschosse kann wie ein Kamin wirken.

Was vorgeschrieben ist

Bei geschossübergreifenden Hohl- oder Lufträumen sind besondere Vorkehrungen gegen die Brandausbreitung zu treffen. In der Regel geschieht das über horizontale Brandsperren, die den Hinterlüftungsraum unterbrechen.

Diese Brandsperren bestehen aus nicht brennbaren Dämmstoffen mit einem Schmelzpunkt über 1000 Grad Celsius, typischerweise formstabile Mineralwolle. Werden Fenster- und Türlaibungen in die Sperre einbezogen, muss die Hinterlüftung über den Sturz geführt werden.

Was die Gebäudehöhe ändert

Bis 7 Meter Höhe, also bei den Gebäudeklassen 1 bis 3, sind die Anforderungen überschaubar. Ab Gebäudeklasse 4 verlangen mehrere Landesbauordnungen grundsätzlich nicht brennbare Baustoffe der Klasse A1.

Über 22 Metern, also oberhalb der Hochhausgrenze, sind ausschließlich nicht brennbare Materialien zulässig. Genau hier spielt die VHF ihre Stärke aus, weil sie sich vollständig aus A-Baustoffen aufbauen lässt.

Rechtlicher Hinweis: Diese Übersicht gibt den Stand von August 2026 wieder und ersetzt keine Brandschutzplanung. Maßgeblich sind im Einzelfall die Bayerische Bauordnung, die DIN 18516-1 in Verbindung mit den Technischen Baubestimmungen sowie gegebenenfalls das Brandschutzkonzept des Objekts. Bei Gebäuden ab Gebäudeklasse 4, bei Grenzbebauung und bei Sonderbauten ist eine fachliche Beurteilung erforderlich.

Bekleidung

Welches Material kommt an die Fassade?

Die sichtbare Ebene bestimmt Optik, Wartungsaufwand und einen erheblichen Teil der Kosten. Der Aufbau dahinter bleibt in allen Fällen derselbe.

Faserzement

Nicht brennbar, formstabil und in großen Formaten verfügbar. Der wirtschaftliche Standard bei der VHF und bei Brandschutzanforderungen die naheliegende Wahl. Durchgefärbt oder beschichtet erhältlich.

HPL-Platten

Hochdruck-Schichtpressstoff mit sehr widerstandsfähiger Oberfläche. Große Auswahl an Dekoren, auch in Holzoptik. Leicht und einfach zu bearbeiten, aber nicht nicht brennbar, was die Einsatzhöhe begrenzen kann.

Metall

Aluminium, Zink oder Stahl als Kassette, Welle oder Trapezprofil. Nicht brennbar, sehr langlebig und wartungsarm. Zink entwickelt über die Jahre eine Patina, die viele Bauherren bewusst wählen.

Holz

Lärche, Douglasie oder thermisch modifiziertes Holz. Warme Optik und gute Ökobilanz. Wichtig ist die ehrliche Planung der Vergrauung: Unbehandeltes Holz wird silbergrau, ungleichmäßig je nach Bewitterung.

Keramik und Naturstein

Die höchste Wertigkeit und die längste Standzeit, entsprechend am oberen Ende der Kostenspanne. Naturstein verlangt zusätzlich eine eigene Bemessung nach DIN 18516-3.

Fugenbild und Befestigung

Sichtbar verschraubt oder verdeckt gehalten, mit offener oder geschlossener Fuge. Das prägt das Erscheinungsbild oft stärker als das Material selbst und sollte an einer Musterfläche entschieden werden.

Ablauf

Wie läuft der Fassadenbau ab?

Sieben Schritte von der ersten Nachricht bis zur Abnahme. Sie haben durchgehend denselben Ansprechpartner.

1

Kontakt und Vorabklärung

Sie schildern uns kurz, worum es geht. Baujahr, Geschosszahl und ein paar Fotos vom Handy helfen bereits, die Lage einzuschätzen. Wir melden uns in der Regel am selben oder am nächsten Werktag.

2

Untergrund und Höhe prüfen, kostenfrei

Der Inhaber kommt selbst. Wir prüfen die Tragfähigkeit der Bestandswand, bestimmen die Gebäudehöhe und messen die Fläche auf. Bei unbekanntem Wandaufbau schafft eine Ausziehprobe Klarheit, bevor kalkuliert wird.

3

System und Bekleidung festlegen

Aus Gebäudehöhe, Brandschutzanforderung, Platzverhältnissen und gestalterischem Wunsch ergibt sich, welches Material und welche Unterkonstruktion infrage kommen. Auf Wunsch legen wir eine Musterfläche an.

4

Förderung klären, wenn gedämmt wird

Der Antrag muss vor Auftragserteilung gestellt sein, sonst ist die Förderung verloren. Wir arbeiten mit Energieberatern aus der Expertenliste des Bundes zusammen und sagen Ihnen rechtzeitig, was in welcher Reihenfolge passieren muss.

5

Angebot mit einzelnen Positionen

Gerüst, Verankerung, Unterkonstruktion, Dämmung, Brandsperren, Bekleidung und Anschlussdetails getrennt ausgewiesen. So sehen Sie, ob ein Vergleichsangebot dieselben Leistungen enthält oder nur billiger aussieht.

6

Montage

Verankern, dämmen, Unterkonstruktion ausrichten, Brandsperren setzen, bekleiden. Anders als bei Putzarbeiten gibt es hier keine Trocknungszeiten, dafür entscheidet die Genauigkeit beim Ausrichten über das Fugenbild.

7

Abnahme, Nachweise und Garantie

Gemeinsame Begehung, Protokoll, Baustelle besenrein. Sie erhalten die Systemdokumentation und, bei energetischer Sanierung, die Fachunternehmererklärung für Förderung oder Steuerermäßigung. Auf unsere Ausführung geben wir 8 Jahre Garantie.

Warum AY-Tech Bau

Vier Dinge, die nicht jeder bietet

8 Jahre Garantie

Auf unsere Ausführung geben wir 8 Jahre Garantie, deutlich mehr als die gesetzliche Gewährleistung von 5 Jahren am Bau. Was genau gedeckt ist, steht in der Garantieurkunde, die Sie mit der Abnahme erhalten.

Wir empfehlen auch das günstigere System

Wenn ein Wärmedämmverbundsystem die Aufgabe an Ihrem Haus löst, sagen wir das. Eine VHF ist technisch anspruchsvoller, aber nicht in jedem Fall die bessere Lösung für den Bauherrn.

Der Meister ist selbst da

Der Inhaber prüft die Verankerungsmöglichkeit, bestimmt die Gebäudehöhe und legt das System fest. Bei einer VHF entscheidet die Genauigkeit beim Ausrichten über das gesamte Fugenbild.

Keine Anzahlung

Wir verlangen keine Vorkasse. Abgerechnet wird nach Baufortschritt und Abnahme. Ihr Geld bleibt bei Ihnen, bis die Leistung erbracht ist.

Häufige Fragen

Was Bauherren uns am häufigsten fragen

Ab wann gilt Gebäudeklasse 4 und was ändert sich dann?

Gebäudeklasse 4 beginnt oberhalb von 7 Metern Höhe. Gemessen wird an der Fußbodenoberkante des höchsten Geschosses mit Aufenthaltsraum über dem Gelände, nicht am Dachfirst. Bei dreigeschossigen Gebäuden ist diese Grenze schnell erreicht.

Ab dort verlangen mehrere Landesbauordnungen nicht brennbare Baustoffe der Klasse A1. Bei Gebäuden über 22 Metern sind ausschließlich nicht brennbare Materialien zulässig. Eine vorgehängte Fassade lässt sich vollständig daraus aufbauen.

Warum braucht der Hinterlüftungsraum eine Brandsperre?

Weil ein durchgehender Hohlraum über mehrere Geschosse im Brandfall wie ein Kamin wirken kann. Deshalb sind bei geschossübergreifenden Lufträumen horizontale Brandsperren vorzusehen, die den Raum unterbrechen.

Sie bestehen aus nicht brennbaren Dämmstoffen mit einem Schmelzpunkt über 1000 Grad Celsius, typischerweise formstabile Mineralwolle. Diese Position fehlt in günstigen Angeboten regelmäßig, deshalb lohnt der Blick in die Einzelpositionen.

Eignet sich die vorgehängte Fassade für Verwaltungs- und Schulgebäude?

Ja, und dort spielt sie ihre Stärken besonders aus. Sie erfüllt die Brandschutzanforderungen ab Gebäudeklasse 4, sie ist sehr langlebig, und beschädigte Einzelelemente lassen sich austauschen, ohne die gesamte Fassade zu erneuern.

Gerade bei Gebäuden im laufenden Betrieb ist das ein handfester Vorteil. Bei einem Wärmedämmverbundsystem geht das nicht, weil dort alle Schichten fest miteinander verbunden sind.

Was ist eine vorgehängte hinterlüftete Fassade?

Eine nicht tragende Außenwandbekleidung, die mit Abstand vor der Wand montiert wird. Der Aufbau besteht aus Verankerung, Dämmebene, belüftetem Luftraum, Unterkonstruktion und sichtbarer Bekleidung. Geregelt ist die Bauart in der DIN 18516-1.

Der entscheidende Unterschied zum Wärmedämmverbundsystem: Dort sind alle Schichten fest verklebt. Hier übernimmt die Dämmung den Wärmeschutz, die Bekleidung den Witterungsschutz, und dazwischen liegt Luft.

Wie breit muss der Hinterlüftungsspalt sein?

Nach DIN 18516-1 mindestens 20 Millimeter zwischen der Rückseite der Bekleidung und der Oberfläche von Wand oder Dämmung. Zusätzlich ist ein Lüftungsquerschnitt von mindestens 200 Quadratzentimetern je laufendem Meter Wand erforderlich.

Ohne durchgehenden Luftraum und ohne ausreichende Öffnungen an Sockel und Traufe entsteht keine Luftbewegung. Dann ist es keine hinterlüftete Fassade mehr, sondern nur eine vorgehängte Bekleidung. Von außen ist das nicht zu erkennen, deshalb gehört es in die Angebotsposition.

Was kostet eine VHF in Pfaffenhofen an der Ilm?

Marktüblich liegen die Kosten 2026 bei etwa 200 bis 350 Euro pro Quadratmeter Wandfläche, zuzüglich Gerüst mit rund 5 bis 15 Euro. Bei 150 Quadratmetern Wandfläche sind das etwa 30.000 bis 53.000 Euro.

Zum Vergleich: Ein Wärmedämmverbundsystem liegt bei etwa 120 bis 200 Euro pro Quadratmeter. Den Unterschied macht vor allem die Unterkonstruktion aus, dazu das Bekleidungsmaterial.

Wann lohnt sich eine VHF statt eines WDVS?

Wenn die Wand dauerhaft Feuchtigkeit abgeben können muss, wenn hohe Brandschutzanforderungen bestehen, wenn eine sehr lange Nutzungsdauer im Vordergrund steht oder wenn gestalterisch mehr möglich sein soll als eine Putzoberfläche.

Beim üblichen Einfamilienhaus mit einschaligem Mauerwerk, trockener Wand und normaler Nutzung ist ein Wärmedämmverbundsystem dagegen die wirtschaftlichere Wahl. Wir sagen Ihnen ehrlich, welcher Fall bei Ihnen vorliegt.

Ist eine VHF im Brandfall sicher?

Fachgerecht ausgeführt ja, und sie lässt sich sogar vollständig aus nicht brennbaren Baustoffen aufbauen. Der kritische Punkt ist der durchgehende Hohlraum, der über mehrere Geschosse wie ein Kamin wirken kann.

Deshalb sind bei geschossübergreifenden Lufträumen horizontale Brandsperren aus nicht brennbaren Dämmstoffen mit einem Schmelzpunkt über 1000 Grad Celsius vorzusehen. Ab Gebäudeklasse 4 verlangen mehrere Landesbauordnungen zusätzlich Baustoffe der Klasse A1.

Wie lange hält eine VHF?

Deutlich länger als eine verputzte Fassade. Die Bekleidung wird frei bewittert, die Konstruktion dahinter bleibt trocken. Nutzungsdauern von mehreren Jahrzehnten sind üblich, ohne dass ein Neuanstrich fällig wird.

Ein oft unterschätzter Vorteil: Beschädigte Einzelelemente lassen sich austauschen, ohne die gesamte Fassade zu erneuern. Bei einem WDVS geht das nicht, weil dort alle Schichten fest verbunden sind.

Wie viel dicker baut eine VHF auf?

Zur Dämmstärke kommen mindestens 20 Millimeter Luftraum, die Unterkonstruktion und die Bekleidung hinzu. In der Summe baut eine VHF spürbar dicker auf als ein Wärmedämmverbundsystem gleicher Dämmwirkung.

Das ist bei enger Bebauung, an der Grundstücksgrenze und bei knappen Dachüberständen zu prüfen. Ein zu kurzer Dachüberstand lässt sich verlängern, muss aber vorher kalkuliert sein.

Muss ich eine Anzahlung leisten?

Nein. Wir verlangen keine Vorkasse. Abgerechnet wird nach Baufortschritt beziehungsweise nach Abnahme der Leistung. Alle Arbeiten führen eigene Mitarbeiter aus, der Inhaber ist persönlich vor Ort.

Einsatzgebiet

Fassadenbau in Pfaffenhofen an der Ilm und Umgebung

Unser Sitz in Lenting liegt rund 35 Kilometer von Pfaffenhofen entfernt, über die A9 gut erreichbar. Wir arbeiten in der Kernstadt und in den Ortsteilen.

Pfaffenhofen an der Ilm und direkte Umgebung:

Pfaffenhofen an der Ilm Niederscheyern Förnbach Uttenhofen Tegernbach

Weitere Orte im Einsatzgebiet:

Weitere Leistungen

Erst den Brandschutz klären, dann kalkulieren

Die Besichtigung ist kostenfrei und unverbindlich. Der Inhaber kommt selbst, prüft die Verankerungsmöglichkeit, bestimmt die Gebäudehöhe und sagt Ihnen, welche Brandschutzmaßnahmen bei Ihrem Objekt nötig sind. Erst danach wird kalkuliert, damit im Angebot keine Position fehlt.

AY-Tech Bau GmbH · Kastenholzstraße 19 · 85101 Lenting bei Ingolstadt

Stand der Angaben zu Kosten, Normen und Brandschutz: August 2026. Maßgeblich sind im Einzelfall die DIN 18516-1 in Verbindung mit den Technischen Baubestimmungen sowie die Bayerische Bauordnung. Preisspannen sind marktübliche Orientierungswerte und ersetzen kein Angebot.