Die Gebäudehöhe
Sie entscheidet doppelt: über den Gerüstaufwand und über die Brandschutzanforderungen. Ab einer Höhe von 7 Metern wird beides deutlich strenger.
Meisterbetrieb aus Lenting
WDVS · Ingolstadt, Umland und ganz Bayern
Ein WDVS ist kein Stapel Einzelprodukte, sondern ein geprüftes System. Wir montieren es vollständig aus einer Systemlinie, mit den vorgeschriebenen Brandriegeln und sauberen Anschlüssen. Alle Arbeiten mit eigenen Mitarbeitern, ohne Subunternehmer und ohne Vorkasse.
Kurz gesagt: Ein Wärmedämmverbundsystem, kurz WDVS und früher oft Vollwärmeschutz genannt, ist eine bauaufsichtlich zugelassene Außendämmung aus fünf Schichten: Klebemörtel, Dämmplatte, Dübel, Armierungsmörtel mit eingebettetem Glasfasergewebe und Oberputz. Alle Komponenten müssen aus einer geprüften Systemlinie eines Herstellers stammen, sonst gilt weder die Zulassung noch die Systemgewährleistung.
Marktüblich liegen die Kosten 2026 bei etwa 120 bis 200 Euro pro Quadratmeter Wandfläche, zuzüglich Gerüst mit rund 5 bis 15 Euro. Bei 150 Quadratmetern Wandfläche sind das etwa 18.000 bis 30.000 Euro.
Was über die Qualität entscheidet, ist nicht die Dämmplatte. Es sind die Details: Dübelbild, Diagonalarmierung an den Fensterecken, der Sockelanschluss und die vorgeschriebenen Brandriegel. Wärmebrücken an schlecht gelösten Anschlüssen können den Wärmeverlust eines gut gedämmten Hauses um 15 bis 30 Prozent erhöhen. Damit ist ein Teil der Investition an genau diesen Stellen verloren.
Aufbau
Fünf Schichten von innen nach außen. Jede hat eine Aufgabe, und keine verzeiht Nachlässigkeit bei der davorliegenden.
Zuerst wird geprüft, ob die Bestandswand trägt. Bei unbekanntem Aufbau bringt eine Haftzugprüfung Klarheit. Der Klebemörtel wird als Randwulst mit Batzen oder vollflächig aufgezogen, je nach Ebenheit der Wand. Ein schiefer Untergrund lässt sich nicht mit dickerem Kleber ausgleichen, sondern muss vorher begradigt werden.
Die Platten werden versetzt verlegt, an Gebäudeecken verzahnt, dicht gestoßen und ohne Kreuzfugen. Entstandene Spalten werden mit Dämmstoffstreifen geschlossen, nicht mit Kleber oder Schaum verfüllt. Genau an solchen Fugen entstehen sonst die später sichtbaren Abzeichnungen im Putz.
Gedübelt wird erst, wenn der Kleber ausgehärtet ist. Anzahl und Anordnung richten sich nach Windlast, Gebäudehöhe und Untergrund. Bei EPS-Systemen kommen umlaufende Brandriegel aus Mineralwolle hinzu, dazu unten mehr.
Armierungsmörtel mit vollflächig eingebettetem Glasfasergewebe, überlappend verlegt. An allen Gebäudeöffnungen kommen zusätzliche Diagonalstreifen in die Ecken. Fehlen sie, entstehen dort die typischen Risse, die von der Fensterecke schräg nach oben laufen.
Der Wetterschutz des gesamten Systems und zugleich die sichtbare Oberfläche. Körnung und Struktur bestimmen die Optik, das Bindemittel die Standzeit. Zwischen Armierung und Oberputz muss die vorgeschriebene Trocknungszeit eingehalten werden, auch wenn es dadurch länger dauert.
Warum das System zusammengehört: Kleber, Dämmplatte, Dübel, Armierung und Putz sind in der bauaufsichtlichen Zulassung als geprüfte Kombination hinterlegt. Wer eine Komponente durch ein günstigeres Produkt eines anderen Herstellers ersetzt, verlässt diese Zulassung. Im Schadensfall verweist dann jeder Hersteller auf den anderen, und der Bauherr steht dazwischen.
Selbst einschätzen
Sechs Anzeichen, die Sie ohne Fachkenntnis vom Boden aus sehen können. Klicken Sie auf ein Bild, um zu erfahren, was dahintersteckt.
Das eindeutigste Zeichen für eine fehlende Diagonalarmierung. An jeder Fensterecke treffen Spannungen zusammen. Ohne den zusätzlichen Gewebestreifen reißt der Putz genau dort, im typischen Winkel von etwa 45 Grad nach außen.
Der Riss selbst lässt sich schließen, kommt aber wieder, solange die Ursache im Aufbau steckt. Wir sehen uns deshalb erst an, ob nur die Oberfläche oder die Armierungsschicht betroffen ist.
Zeichnen sich bei streifendem Licht rechteckige Umrisse in der Fassade ab, liegen die Dämmplattenfugen zu offen oder wurden mit Kleber statt mit Dämmstoff verfüllt. An diesen Linien leitet der Aufbau mehr Wärme als in der Fläche, deshalb trocknet der Putz dort anders ab.
Besonders deutlich wird der Effekt an kalten Morgen mit Tau oder Raureif. Wer sein WDVS überprüfen will, schaut genau dann hin.
Der Sockelbereich ist der am stärksten belastete Teil der ganzen Fassade und wird bei günstigen Angeboten am häufigsten ausgespart. Dort braucht es druckfeste, wasserabweisende Perimeterdämmung, einen sauberen Abschluss zum Erdreich und einen eigenen Sockelputz.
Wird stattdessen die normale Fassadendämmung bis nach unten geführt, saugt sich der Aufbau mit Spritzwasser voll. Die Folge zeigt sich meist im zweiten oder dritten Winter.
Kein Ausführungsfehler, sondern eine Folge der Physik. Die Dämmschicht verhindert, dass Restwärme aus dem Gebäude die Oberfläche trocknet. Der Putz kühlt nachts stärker aus, morgens schlägt sich Tauwasser nieder, und auf diesem Film siedeln sich Algen an.
Über das Ausmaß entscheidet der Oberputz. Mineralische und Silikatputze sind alkalisch und algenhemmend, Silikonharzputze trocknen schnell ab. Günstige Kunstharzputze vergrünen in Nordlagen dagegen oft schon nach wenigen Jahren. Meist genügt eine Fassadenreinigung.
Fensterbänke müssen seitlich hochgezogen und mit einem Bordstück abgeschlossen sein. Fehlt das, läuft Regenwasser seitlich in die Laibung und von dort hinter die Dämmung.
Erkennbar sind die Folgen an dunklen Schlieren, die unterhalb der Fensterbankenden senkrecht die Fassade hinunterlaufen. Ein kleines Detail mit großer Wirkung.
Eine gedämmte Fassade ist keine geschliffene Möbelfront. Leichte Welligkeit im streifenden Licht liegt innerhalb der üblichen Toleranzen, besonders bei Altbauten mit unebener Bestandswand.
Ehrlich gesagt: Wer eine absolut plane Fläche will, muss die Wand vorher aufwendig begradigen lassen. Das ist möglich, kostet aber zusätzlich und ist technisch nicht nötig.
Kosten
Kein Angebot, sondern eine erste Größenordnung auf Basis marktüblicher Spannen für 2026. Der Dämmstoff bestimmt die Spanne, die Dämmstärke dagegen kaum. Gerüst, Arbeitszeit, Armierung und Putz fallen unabhängig davon an.
Fläche einstellen, Dämmstoff wählen, Spanne ablesen
Faustregel für ein freistehendes Einfamilienhaus: Wohnfläche mal 1,2 bis 1,5. Bei 140 m² Wohnfläche sind das etwa 170 bis 210 m² Wand.
Diese Schätzung beruht auf marktüblichen Preisspannen für Deutschland im Jahr 2026 und ersetzt kein Angebot. Der tatsächliche Preis hängt vom Untergrund, der Gebäudehöhe, den Brandschutzanforderungen, der Zugänglichkeit sowie der Anzahl an Fenstern, Laibungen und Anschlussdetails ab. Wir besichtigen Ihr Objekt kostenfrei und rechnen verbindlich.
Sie entscheidet doppelt: über den Gerüstaufwand und über die Brandschutzanforderungen. Ab einer Höhe von 7 Metern wird beides deutlich strenger.
Reicht das Dach nicht über die neue Dämmstärke hinaus, muss der Überstand verlängert werden. Das ist Zimmererarbeit und ein Posten, der in günstigen Angeboten regelmäßig fehlt.
Fensterlaibungen, Rollladenkästen, Balkonplatten, Vordächer und Außensteckdosen. Jedes Detail ist Handarbeit. Ein Haus mit vielen kleinen Fenstern kostet mehr als eines mit wenigen großen.
Trägt die Bestandswand nicht ausreichend, muss zusätzlich verdübelt oder vorher saniert werden. Bei unbekanntem Wandaufbau schafft eine Haftzugprüfung Klarheit, bevor kalkuliert wird.
Brandschutz
Der Teil, über den beim Angebotsvergleich am seltensten gesprochen wird und der sich am deutlichsten im Preis niederschlägt. Maßgeblich sind Gebäudeklasse und Höhe nach der Landesbauordnung.
| Gebäude | Höhe | Was zulässig ist |
|---|---|---|
| Gebäudeklasse 1 bis 3 typisches Ein- und Zweifamilienhaus |
bis 7 m | Normalentflammbare Systeme zulässig. Die Höhe misst sich an der Fußbodenoberkante des höchsten Geschosses mit Aufenthaltsraum über dem Gelände. |
| Gebäudeklasse 4 | über 7 bis 12 m | Deutlich strengere Anforderungen. Bei EPS-Systemen sind umlaufende Brandriegel Bestandteil der bauaufsichtlichen Zulassung. |
| Gebäudeklasse 5 | über 12 bis 22 m | Mindestens schwerentflammbare Dämmstoffe, umfangreichere konstruktive Maßnahmen. |
| Hochhaus | über 22 m | Ausschließlich nicht brennbare Dämmstoffe der Klasse A. Keine Ausnahmen. |
Bei EPS-Systemen sind zusätzliche umlaufende Brandriegel Bestandteil der bauaufsichtlichen Zulassung geworden. Vorgesehen sind unter anderem: einer an der Unterkante des Systems beziehungsweise höchstens 90 Zentimeter über Geländeoberkante, einer in Höhe der Decke über dem ersten Geschoss mit höchstens 3 Meter Achsabstand zum darunterliegenden, sowie ein Abschlussriegel, wenn das System oben an ein brennbares Dach grenzt.
Alternativ ist ein Sturzschutz aus Mineralwolle über jeder Fassadenöffnung möglich. Beide Wege dürfen an einem Gebäude nicht beliebig gemischt werden.
Mindestens 200 Millimeter hohe Streifen aus nicht brennbarer Mineralwolle der Klasse A1 oder A2, nicht glimmend, aus Steinfasern mit hohem Schmelzpunkt. Vollflächig mit mineralischem Mörtel verklebt und zusätzlich gedübelt.
Zwei Punkte, an denen erkennbar wird, ob sauber gearbeitet wurde: Die Riegel müssen spaltfrei aneinanderstoßen, und offene Fugen dürfen nicht ausgeschäumt werden. Ausschäumen ist ausdrücklich unzulässig.
Rechtlicher Hinweis: Diese Übersicht gibt den Stand von August 2026 wieder und ersetzt keine Brandschutzplanung. Maßgeblich sind im Einzelfall die Bayerische Bauordnung, die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung des eingesetzten Systems und gegebenenfalls das Brandschutzkonzept des Objekts. Bei Gebäuden ab Gebäudeklasse 4, bei Grenzbebauung und bei Sonderbauten ist eine fachliche Beurteilung erforderlich.
Ablauf
Sieben Schritte von der ersten Nachricht bis zur Abnahme. Sie haben durchgehend denselben Ansprechpartner.
Sie schildern uns kurz, worum es geht. Baujahr, Geschosszahl und ein paar Fotos vom Handy helfen bereits, die Lage einzuschätzen. Wir melden uns in der Regel am selben oder am nächsten Werktag.
Der Inhaber kommt selbst. Wir prüfen die Tragfähigkeit der Bestandswand, messen die Fläche auf und bestimmen die Gebäudehöhe. Daraus ergibt sich, welche Brandschutzmaßnahmen nötig sind und welches System infrage kommt.
Dämmstoff, Stärke und Oberputz werden gemeinsam entschieden, nicht nacheinander. Wir rechnen Ihnen den gesetzlichen Mindeststandard und den förderfähigen Standard nebeneinander vor.
Der Antrag muss vor Auftragserteilung gestellt sein, sonst ist die Förderung verloren. Wir arbeiten mit Energieberatern aus der Expertenliste des Bundes zusammen und sagen Ihnen rechtzeitig, was in welcher Reihenfolge passieren muss.
Gerüst, Kleber, Dämmplatten, Dübel, Brandriegel, Armierung, Oberputz und Anschlussdetails getrennt ausgewiesen. So sehen Sie, ob ein Vergleichsangebot dieselben Leistungen enthält oder nur billiger aussieht.
Kleben, dämmen, dübeln, armieren, verputzen. Zwischen den Schichten werden die Trocknungszeiten eingehalten, auch wenn es dadurch länger dauert. Wer hier abkürzt, produziert Risse im Oberputz.
Gemeinsame Begehung, Protokoll, Baustelle besenrein. Sie erhalten die Systemdokumentation und die Fachunternehmererklärung, die Sie für Förderung oder Steuerermäßigung brauchen. Auf unsere Ausführung geben wir 8 Jahre Garantie.
Förderung 2026
Ein Wärmedämmverbundsystem ist förderfähig, aber nur, wenn es den strengeren Wert des Förderrechts erreicht. Das Baurecht lässt 0,24 zu, die Bundesförderung verlangt höchstens 0,20.
| Weg | Höhe | Voraussetzung | Obergrenze |
|---|---|---|---|
| BAFA-Zuschuss BEG Einzelmaßnahmen |
15 % der förderfähigen Kosten | U-Wert höchstens 0,20, Antrag vor Auftragsvergabe, Energieeffizienz-Experte aus der Expertenliste | 30.000 € förderfähige Kosten je Wohneinheit und Jahr, also bis zu 4.500 € Zuschuss |
| iSFP-Bonus zusätzlich |
+ 5 Prozentpunkte, seit 21.07.2026 nur ab 30.000 € förderfähiger Kosten und nur auf den übersteigenden Betrag | Individueller Sanierungsfahrplan muss vor der Maßnahme vorliegen | Kostenrahmen steigt auf 60.000 € je Wohneinheit |
| Steuerermäßigung § 35c EStG |
20 % der Kosten, verteilt über drei Jahre | Selbstgenutztes Wohneigentum, Gebäude mindestens 10 Jahre alt, Fachunternehmerbescheinigung | höchstens 40.000 € Ermäßigung je Objekt |
Für den gesetzlichen Wert von 0,24 genügen etwa 12 bis 14 Zentimeter Dämmstärke, für den Förderwert von 0,20 sind etwa 16 bis 18 Zentimeter nötig. Der Unterschied kostet wenig, weil Gerüst, Arbeitszeit, Armierung und Putz ohnehin anfallen.
Deshalb fragen wir vor der Kalkulation, ob Sie Förderung beantragen wollen. Wird das erst nach der Ausführung geklärt, ist die Chance vertan und lässt sich nicht nachholen.
Seit dem 29. Juli 2026 heißt das frühere Gebäudeenergiegesetz Gebäudemodernisierungsgesetz. Das Gesetz wurde nicht abgeschafft, sondern umbenannt und neu geordnet.
Für das WDVS ändert sich inhaltlich nichts: Nach Anlage 7 bleibt es bei höchstens 0,24 Watt pro Quadratmeter und Kelvin für die Außenwand, sobald an mehr als 10 Prozent der Wandfläche gearbeitet wird. Nur der Name in Angebot und Nachweisen ist ein anderer.
Angaben zu Förderung und Gesetzeslage: Stand August 2026, ohne Gewähr. BAFA-Zuschuss und Steuerermäßigung nach § 35c EStG schließen sich für dieselbe Maßnahme gegenseitig aus. AY-Tech Bau GmbH erbringt keine Energieberatung im Sinne der Förderrichtlinien und keine Steuerberatung. Verbindliche Auskunft erteilen das BAFA, ein Energieeffizienz-Experte aus der Expertenliste des Bundes oder Ihr Steuerberater.
Dämmstoff und Oberputz
Es gibt kein bestes System, nur ein passendes. Entscheidend sind Gebäudehöhe, Brandschutzanforderung, Feuchteverhalten der Bestandswand und Lage der Fassade.
Der wirtschaftliche Standard. Leicht, günstig und mit guter Dämmwirkung je Zentimeter. Als geprüftes System in der Regel schwerentflammbar eingestuft. Verlangt bei entsprechender Gebäudehöhe die beschriebenen Brandriegel aus Mineralwolle.
Nicht brennbar und diffusionsoffener als EPS. Die Wahl bei erhöhten Brandschutzanforderungen und bei Wänden, die Feuchtigkeit abgeben können müssen. Schwerer, aufwendiger zu montieren und im Einkauf teurer.
Für ökologische Bauweise und dort, wo sommerlicher Hitzeschutz zählt. Die hohe Rohdichte verzögert das Aufheizen der Räume spürbar. Die teuerste der drei Varianten.
Von Natur aus alkalisch und damit algenhemmend ohne Biozide. Diffusionsoffen und sehr langlebig. Die erste Wahl bei Altbauten und auf Nordseiten.
Wasserabweisend und zugleich atmungsaktiv, trocknet nach Regen schnell ab. Der Standard bei stark bewitterten Fassaden und Wetterseiten.
Perimeterdämmung, Sockelputz und Abdichtung als zusammenhängender Aufbau. Ohne diesen Anschluss endet das System am Boden und Spritzwasser findet den Weg dahinter.
Warum AY-Tech Bau
Auf unsere Ausführung geben wir 8 Jahre Garantie, deutlich mehr als die gesetzliche Gewährleistung von 5 Jahren am Bau. Was genau gedeckt ist, steht in der Garantieurkunde, die Sie mit der Abnahme erhalten.
Kleber, Dämmplatte, Dübel, Armierung und Putz kommen aus einer geprüften Systemlinie. Nur so gilt die bauaufsichtliche Zulassung, und nur so greift im Schadensfall die Systemgewährleistung.
Der Inhaber prüft den Untergrund, legt das System fest und ist während der Ausführung persönlich auf der Baustelle. Bei einem WDVS entscheiden die Details, und Details entstehen nicht per Anweisung aus dem Büro.
Wir verlangen keine Vorkasse. Abgerechnet wird nach Baufortschritt und Abnahme. Ihr Geld bleibt bei Ihnen, bis die Leistung erbracht ist.
Häufige Fragen
Keiner. Vollwärmeschutz ist der ältere Handwerksbegriff für dasselbe Bausystem. Fachlich korrekt und in Zulassungen, Ausschreibungen und Förderanträgen verwendet wird die Bezeichnung Wärmedämmverbundsystem, kurz WDVS.
Wenn Ihnen jemand beides als zwei verschiedene Angebote vorlegt, lohnt eine Nachfrage.
Marktüblich liegen die Kosten 2026 bei etwa 120 bis 200 Euro pro Quadratmeter Wandfläche, zuzüglich Gerüst mit rund 5 bis 15 Euro. Bei einem Einfamilienhaus mit 150 Quadratmetern Wandfläche sind das etwa 18.000 bis 30.000 Euro.
Ein System mit Mineralwolle liegt am oberen Ende, eines mit EPS am unteren. Die Besichtigung ist bei uns kostenfrei.
Bei Gebäuden der Klassen 1 bis 3 mit einer Höhe bis 7 Metern sind normalentflammbare Systeme zulässig. Gemessen wird an der Fußbodenoberkante des höchsten Geschosses mit Aufenthaltsraum über dem Gelände, nicht am Dachfirst.
Darüber gelten strengere Anforderungen. Bei EPS-Systemen sind umlaufende Brandriegel aus mindestens 200 Millimeter hoher, nicht brennbarer Mineralwolle Bestandteil der bauaufsichtlichen Zulassung. Über 22 Meter sind ausschließlich nicht brennbare Dämmstoffe zulässig.
Für den gesetzlichen Wert von 0,24 genügen etwa 12 bis 14 Zentimeter, für den Förderwert von 0,20 sind etwa 16 bis 18 Zentimeter nötig. Wirtschaftlich sinnvoll sind meist 16 bis 20 Zentimeter.
Der Grund: Der Dämmstoff ist der günstigste Teil der Maßnahme. Gerüst, Arbeitszeit, Armierung und Putz fallen unabhängig von der Stärke an. Sparen an der Dicke spart deshalb weniger, als die meisten annehmen.
Ja. Eine Aufdopplung auf ein standsicheres Altsystem ist möglich und häufig wirtschaftlicher als der komplette Rückbau. Vorausgesetzt, Haftung und vorhandene Verdübelung tragen den neuen Aufbau.
Wichtig: Die Brandschutzanforderungen richten sich nach dem Gesamtaufbau aus Alt- und Neusystem, nicht nach der neu aufgebrachten Schicht allein. Das wird beim Aufdoppeln am häufigsten übersehen.
Weil die Dämmschicht verhindert, dass Restwärme aus dem Gebäude die Oberfläche trocknet. Der Oberputz kühlt nachts stärker aus, morgens schlägt sich Tauwasser nieder, und auf diesem Feuchtefilm siedeln sich Algen an. Bevorzugt auf Nord- und Wetterseiten.
Über das Ausmaß entscheidet der Oberputz. Mineralische und Silikatputze sind alkalisch und algenhemmend, Silikonharzputze trocknen schnell ab. Günstige Kunstharzputze vergrünen in Nordlagen dagegen oft schon nach wenigen Jahren.
Bei einem Einfamilienhaus liegen zwei bis vier Wochen vom Gerüstaufbau bis zum Gerüstabbau im normalen Rahmen. Ein WDVS dauert länger als eine reine Neubeschichtung, weil zwischen Kleben, Dübeln, Armieren und Verputzen jeweils Trocknungszeiten liegen.
Diese Zeiten lassen sich nicht verkürzen. Wer es doch versucht, produziert Risse, die zwei Jahre später sichtbar werden.
Nein. Wir verlangen keine Vorkasse. Abgerechnet wird nach Baufortschritt beziehungsweise nach Abnahme der Leistung. Alle Arbeiten führen eigene Mitarbeiter aus, der Inhaber ist persönlich vor Ort.
Einsatzgebiet
Unser Sitz in Lenting liegt direkt am nördlichen Stadtrand von Ingolstadt. Von dort erreichen wir das gesamte Umland ohne lange Anfahrt und sind darüber hinaus in ganz Bayern tätig.
Direkt im Umkreis unseres Sitzes:
Weiter im Landkreis und angrenzend:
Zum Weiterlesen
Wenn Sie tiefer einsteigen möchten, bevor Sie jemanden beauftragen.
EPS, Mineralwolle und Mineralschaum nebeneinandergestellt, mit Blick auf Brandschutz, Feuchte und Kosten.
02Mineralisch oder pastös: Was die Wahl für Standzeit, Algenanfälligkeit und Optik bedeutet.
03Welche Risse harmlos sind und welche auf einen Fehler in der Armierungsschicht hindeuten.
Die Besichtigung ist kostenfrei und unverbindlich. Der Inhaber kommt selbst, prüft die Tragfähigkeit der Bestandswand, bestimmt die Gebäudehöhe und sagt Ihnen, welche Brandschutzmaßnahmen bei Ihrem Objekt nötig sind. Erst danach wird kalkuliert.
AY-Tech Bau GmbH · Kastenholzstraße 19 · 85101 Lenting bei Ingolstadt
Stand der Angaben zu Kosten, Brandschutz, Gesetzeslage und Förderung: August 2026. Maßgeblich sind im Einzelfall die Bayerische Bauordnung und die bauaufsichtliche Zulassung des eingesetzten Systems. Diese Seite wird bei Änderungen der Rechts- und Förderlage aktualisiert.