Kurz gesagt: Verputzarbeiten bringen eine Mörtelschicht auf Wand oder Decke, die den Untergrund schützt, ausgleicht und die sichtbare Oberfläche bildet. Marktüblich liegt Innenputz 2026 bei etwa 15 bis 40 Euro pro Quadratmeter, Außenputz bei etwa 25 bis 55 Euro. Außen wird in der Regel zweilagig gearbeitet, also Unterputz und Oberputz, deshalb ist es teurer.
Weiße, pulvrige Beläge auf dem Putz sind Salzausblühungen. Wasser löst Salze aus Mauerwerk, Mörtel oder Erdreich, transportiert sie an die Oberfläche und verdunstet. Das Salz bleibt zurück. Kristallisiert es innerhalb der Putzschicht statt an der Oberfläche, sprengt es das Gefüge auf, und der Putz löst sich in Schollen.
Abbürsten hilft nur bis zum nächsten Regen. Solange Feuchtigkeit nachläuft, kommt der Belag zurück. Der fachliche Weg führt über die Feuchtequelle und danach über einen Sanierputz: stark porös, nimmt die Salze im Inneren auf und lässt Wasser dennoch verdunsten. Er ist keine Abdichtung, sondern eine Maßnahme, die Zeit verschafft.